Trauer um Rudolf (Rudi) Plenk

Mit großer Trauer haben wir von dem Tod unseres ehemaligen Sportwarts der Wettfahrtvereinigung Steinhuder Meer, Herrn Rudolf (Rudi) Plenk, Kenntnis nehmen müssen.
Rudi verstarb im Alter von 82 Jahren.

Sein großes Engagement für den Segelsport wird unvergesslich bleiben.

1995 wurde Rudi Plenk als erster Sportwart der Wettfahrtvereinigung Steinhuder Meer in dieses damals neu geschaffene Amt gewählt, das er auf eigenen Wunsch im Jahr 2016 abgab.
Gleichzeitig war er Vorsitzender der Eissegelgemeinschaft Steinhuder Meer.

Rudi engagierte sich als Ausbilder für Schiedsrichter und Wettfahrtleiter am Steinhuder Meer. Er war als einer der Ersten Teilnehmer unzähliger Seminare des Deutschen Seglerverbandes und gab dieses erlangte Wissen an die Wettfahrtleiter und Schiedsrichter am Steinhuder Meer weiter.
Er selbst war Obmann einer sehr großen Zahl von Schiedsgerichtsverhandlungen von den jüngsten Optimistenkindern bis hin zu internationalen Deutschen Meisterschaften aller Klassen, die auf dem Steinhuder Meer gesegelt wurden.

Als Sportwart kümmerte er sich weiterhin intensiv um den Zustand der ehemaligen Energie & Ausdauer sowie um den Startprahm, die beide dank dieser Pflege lange Zeit in einem guten Zustand gehalten werden konnten.

Fast 30 Jahre war Rudi zudem auch bei der Wasserrettung Steinhuder Meer aktiv. Dort rettete er mit seinem Motorboot „Navis“ unzählige Haveristen.

Eine große Ehre wurde ihm im Jahr 2016 zuteil, als er als „Ausländer“ zur Steinhuder Brasse geschlagen wurde. Eine Ehre, die nur wenigen zugeteilt wird.

Nach seinem Rückzug als Sportwart lebte Rudi eher zurückgezogen im Kreis seiner Familie, stand aber jedem, der es wollte, mit Rat und Tat zur Seite.

Vom Tegernsee kommend führte sein Weg über Münster zum Steinhuder Meer, dem er bis zu seinem Tod verbunden war.

Wir trauern mit seiner Familie und danken ihm für eine schöne gemeinsame Zeit.

Von |2020-03-17T13:31:06+01:0017.03.2020|Allgemein|
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