Das E steht für Echo – ein Bericht von der Kieler Woche 2019 von Lena Weißkichel

Bei der diesjährigen Kieler Woche wurden wir Laser Mädels auf die Bahn Echo geschickt, die auf halbem Wege Richtung Eckernförde liegt. Die ersten zwei Tage versorgte uns die Bahn mit ordentlich Wind aus West/Nordwest, sodass wir 5 Rennen komplett bei Durchhalte- und Hängebedingungen segeln konnten.

Abgesehen von einem 35. Platz im ersten Rennen segelte ich ziemlich konstant um die 20 herum mit guten Starts oder zumindest guten Nachstartphasen.

An den anderen beiden Tagen kämpfte der Gradientwind gegen die Seebrise, sodass wir entweder erst abends segeln konnten, als die Sonne und damit die Seebrise weg waren oder ganz früh morgens wenn die Sonne noch nicht stark genug war, um den Gradienten zu verdrängen.

Zustande kamen drei Rennen bei drehenden und löchrigen Bedingungen, von denen zwei bei stark abnehmendem und schließlich kaum noch vorhandenem Wind zu Ende gesegelt wurden, wobei es wie beim Mikado war: Bloß nicht bewegen, sonst bekam man eine gelbe Flagge von der Jury.

Im ersten von diesen beiden Rennen machte ich viel richtig und wurde 12., im zweiten Rennen dagegen war ich immer zur falschen Zeit am falschen Ort und schaffte es letztendlich nur mit Mühe aus dem Flautenloch ins Ziel. Danach war der Wind endgültig nicht mehr segelbar. Somit beendete ich die Kieler Woche 2019 auf dem 23. Platz.

Am Sonntag standen dann noch die Medalraces an. Ich hoffte natürlich unser Medal Race sehen zu können, in dem auch Pia Kuhlmann vom SLSV mitsegelte, aber auf der großen Leinwand in Schilksee wurden nur 49er, Fx und Nacra17 übertragen.

Von |2019-09-30T11:49:59+01:0029.09.2019|Jugend|
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