Seglerweste mit Vereinsstander

Unser WVStM-Segler Andreas Müh hat sich darum bemüht, dass es Softshellwesten in navi mit einheitlicher Rückengestaltung gibt. Die Weste hat 3 Außentaschen und eine Innentasche. Sie ist innen leicht mit Fleece gefüttert und kostet 49,90. Der Vereinsstander könnte für euch am Kragen so gestaltet sein wie auf dem Foto, individuell auf der Brust Bootsklasse und Segelnummer aufgedruckt und auf dem Rücken das Bekenntnis zum Steinhuder Meer. Interessenten melden sich bitte direkt bei Andreas Müh unter andimueh@t-online.de unter Angabe des Namen, der Grösse, Vereinsstander am Besten mit vektorisierter Datei (.ai ,  .esp), Angabe von Segelnummer und/oder Klassenzeichen.

Von |2020-07-07T16:07:34+02:0007.07.2020|Steinhuder Segler|

Flaute in Split – Bericht von der Laser U21 Weltmeisterschaft 2019

Die Bedingungen bei der U21 WM in Split waren schwierig. In den ersten 5 Tagen der Regatta schafften wir gerade mal 2 Rennen und das in grenzwertigen Leichtwindbedingungen. Abgesehen davon hatten wir jede Menge Startverschiebung bei Flaute. So wurde unser erstes Rennen erst am 4. Tag der Veranstaltung gesegelt… Der Start war meistens für früh morgens angesetzt, da das die einzige Zeit des Tages war, wo noch annähernd Wind vorhergesagt war. Die Startreihenfolge änderte sich jeden Tag, da immer nur die ersten zwei Fleets ein bzw. ein halbes Rennen schafften. Je nachdem, ob wir vor oder nach den Jungs starteten, starb der Wind auch tatsächlich am Start schon wieder ab. Dann, am letzten Tag, kam zum Glück ein Tiefdruckgebiet, welches uns auf den letzten Drücker noch 3 weitere Rennen bei schönem starkem Wind bescherte. So kam dann doch noch eine Meisterschaft zustande. Meine Performance bei dem Event war durchwachsen und ein Frühstart trägt dann auch nicht unbedingt zu einem besseren Ergebnis bei. Trotzdem war es eine schöne letzte U21 WM für mich. Ich habe nochmal jede Menge gelernt und durch die viele Wartezeit viele der anderen Segler besser kennengelernt. So eine Segelkampagne ist ein langer, anstrengender, aber auch unglaublich aufregender Weg. Und  es macht noch viel mehr Spaß, wenn man ihn mit Freunden, die die gleiche Leidenschaft haben, teilt. Fotos: Vom Veranstalter (JK Mornar) über Facebook zur Verfügung gestellt Lena Weißkichel

Von |2020-05-28T17:28:13+02:0028.05.2020|Steinhuder Segler|

4+1 gratis dazu! – mein Kampf um die Olympischen Spiele

Für diejenigen, die mich nicht kennen, mein Name ist Pia Kuhlmann, ich bin (noch) 24 Jahre alt, Mitglied im Schaumburg-Lippischen Seglerverein und ich segle in der olympischen One-Design Bootsklasse Laser Radial. Mein großes Ziel - mich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Aber wer hätte im Jahr 2016 gedacht, dass vier Jahre später ein Virus die gesamte Welt lahmlegt und die Olympischen Spiele 2020 in Tokio um ein Jahr vorschoben werden?! Wahrscheinlich niemand... Seitdem ich 2009 aus dem Opti in den Laser Radial umgestiegen war, habe ich diesen Traum der Olympischen Spiele. 2012 schien ein wenig früh, Segeln ist ja für gewöhnlich ein „Erfahrungssport“ und daher war das Ziel recht schnell klar – Rio 2016! Nachdem wir vor vier Jahren dann jedoch, in der letzten möglichen Ausscheidung im Rahmen der Princess Sophia Regatta, knapp das Nationen-Ticket für die Olympischen Spiele 2016 in Rio verpasst hatten, war das neue Ziel direkt gesetzt. Tokio 2020! Nachdem ich meinen Bundeskaderstatus Ende 2015 verloren hatte, musste eine „Alternative“ her; das Jahr 2016 noch komplett als Einzelkämpfer, doch dann Ende des Jahres, durch einen Zufall, „Sparringspartner“ und Trainingskollegin der Laser Radial Juniorinnen des „British Sailing Team“ - das Wintertraining im Süden war gesichert. Die Weltmeisterschaft fand im Jahr 2017 in Medemblik/Niederlande statt. Mein Ziel war es, mit Pauken und Trompeten endlich meinen Bundeskaderstatus zurück zu erhalten, nachdem ich mit einem verlorenen Reisepass auf der WM 2016 in Mexiko ganz andere Sorgen hatte, doch auch in Medemblik patzte ich. Mit dem Jahr 2018 startete dann eine neue Ära: meine Eltern, die bis dato schon meine größten Unterstützer waren, schafften ein Motorboot an und das Familienprojekt „Team Coolman“ wurde auf einmal ziemlich „professionell“. Papa, als mein Trainer, mit dem als WVStM-Trainer/Laser in 2010 meine Laser-Leidenschaft begann, sowie meine Mama als „Shore-Crew“ opferten zudem jede Minute ihres Urlaubs

Von |2020-05-04T17:39:31+02:0004.05.2020|Steinhuder Segler|

BSV ist stolz auf zwei neue Deutsche Meisterrinnen in zwei Bootsklassen

Wir gratulieren ganz herzlich der Baltischen Segler-Vereinigung und Ihren Seglerinnen zu dem tollen Erfolg: - In Kiel-Schilksee hat Nadine Möller (BSV) die Deutsche Meisterschaft in der Europe-Klasse gewonnen. Nach 8 Wettfahrten siegte sie souverän mit 10 Punkten Vorsprung vor der Zweitplatzierten Marisa Roch (KYC). - Silja Braun (BSV) ersegelte sich mit ihrem Vorschoter Gerd Linnemann (SCV) den Deutschen Meister-Titel im Korsar am Wörthsee. Nach 9 Wettfahrten landet sie mit 12 Punkten Abstand vor ihren Vater Dirk Braun (SVW) und Vorschoter Jürgen Kruck (SLS) auf Platz 1. Bei den Seglerinnen sind für die Baltische Segler-Vereinigung (Gruppe Steinhude) gestartet. Wir gratulieren Nadine und Silja von ganzem Herzen zu diesem großartigen Erfolg! Die Bilder von Nadine hat Lutz Möller aufgenommen, die Bilder von Silja hat Gudrun Szczepanek aufgenommen.

Von |2019-10-31T13:54:13+01:0031.10.2019|Steinhuder Segler|

In Gdynia kann man nie wissen…

Lena Weißkichel berichtet: Dieses Jahr fand die U21-WM der Laser in Gdynia in Polen statt. Wegen einer fetten Erkältung konnte ich leider nicht am Vortraining teilnehmen und wusste daher nicht so richtig was in der Regatta für Bedingungen auf mich zukommen würden. Die Anderen waren aber wahrscheinlich genauso unvorbereitet, denn die Bedingungen an den ersten vier Wettfahrttagen waren anders als alles, was ich bisher auf dem Wasser erlebt hatte. Und damit war ich nicht die einzige. Der stets ablandige Wind drehte munter hin und her, man konnte sich nicht einmal auf eine bestimmte Range verlassen, und setzte mal mehr links, mal mehr rechts mit den unterschiedlichsten Stärken ein. Dabei war kein System zu erkennen.  Man konnte lediglich nach Windkanten Ausschau halten und hoffen, dass diejenige, auf die man bei seinem strategischen Plan gesetzt hatte, sich auch wirklich durchsetzte. Den Kopf noch ein bisschen benebelt von der Erkältung konnte ich mir zwischen den 72 Booten meist leider kaum einen Überblick verschaffen und fand mich am Ende der Startkreuz meist am Ende des Feldes wieder, konnte also nur noch von hinten angreifen. An den letzten beiden Tagen bekamen wir überraschend schöne und stabile Bedingungen, sodass ich mich mit 4 soliden Ergebnissen vom zwischenzeitlichen 50. Platz auf den 36. erholen konnte und es schließlich gerade noch so in die erste Hälfte schaffte und zweitbeste Deutsche wurde. Meine Teamkollegin Lina Fischer, ebenfalls aus dem SVG, konnte vor allem am fünften Wettfahrttag bei Starkwind  mit einem 16. und einem 9. Platz glänzen, war zwischendurch an der Luvtonne sogar Dritte, und beendete die Regatta nur wenige Plätze hinter mir auf dem 40. Platz. Insgesamt ist Gdynia ein sehr anspruchsvolles Revier, auf dem alles möglich ist, und das jeden Tag viele Segler zum Verzweifeln gebracht hat. Aber gerade aus Rennen mit solchem Wind kann man eine Menge

Von |2018-07-11T18:07:48+02:0011.07.2018|Jugend, Steinhuder Segler|

Kieler Woche 2018

Ein Bericht von Lena Weißkichel Die Kieler Woche ist immer etwas Besonderes. Sie ist als Volksfest mit viel guter Unterhaltung und als größte Segelveranstaltung der Welt bekannt - und für das höchst wechselhafte, meist eher schlechte Wetter! Diese Kieler Woche war mal wieder ein Paradebeispiel dafür: Von Sonne über Sturzregen und Dauerregen bis Gewitter war alles dabei, nur Flaute gab es irgendwie gar nicht, also waren alle am Ende der Regatta ziemlich platt und erschöpft. Ich bin den Teil der Olympischen Klassen mitgesegelt. Durch das wechselhafte Wetter und die teilweise grenzwertig starken Winde musste die Wettfahrtleitung jeden Tag aufs Neue viel organisieren, um allen Booten Wettfahrten bei segelbaren Bedingungen zu ermöglichen. Das hat nicht immer geklappt, so konnten wir z.B. am 2. Wettfahrttag leider gar keine Rennen fahren. Letztendlich haben wir aber 7 von 10 geplanten Rennen geschafft. Mit der Serie 28, 13, 21, 17, 18 verpasste ich um zwei Punkte das Goldfleet. Im Silberfleet segelte ich dann noch die Plätze 20 und 7 und wurde damit 42. von 75 Teilnehmerinnen. Sehr gut dabei war Lina Fischer, meine Mitbewohnerin im Internat und Trainingspartnerin, ebenfalls aus dem SVG. Sie erreichte mit den Platzierungen 21, 10, 15, 27, und 10 das Goldfleet und landete mit einem 31. und 21. auf dem 32. Platz. Pia Kuhlmann vom SLSV wurde sogar 15.! Für Lina und mich war die Kieler Woche die Generalprobe vor der Juniorenweltmeisterschaft in Gdynia, Polen. Ab Mittwoch sind wir dort zum Vortraining und dann geht auch schon die Regatta los!

Von |2018-07-06T10:54:55+02:0006.07.2018|Steinhuder Segler|

Am 08.07.2016 verstarb Klaus Dierker. Ein Nachruf.

Für uns alle unfassbar und vollkommen unvorbereitet ist unser Segelfreund Klaus Dierker am Freitag, den 8. Juli 2016 im Alter von nur 61 Jahren verstorben. Klaus war über viele Jahre Regattasegler und hatte noch Ende Mai 2016 mit seinem Sohn Christopher für den HKK an der Weltmeisterschaft der FD Klasse auf unserem geliebten Steinhuder Meer teilgenommen. Klaus war Sportwart und Delegierter seines Vereins SLSV und hat über mehrere Jahre als Wettfahrtleiter bei unseren gemeinsam durchgeführten Regatten gewirkt. Als engagierter Sportler hat er seit Jahren mit seinem eigenen Rettungsboot „Jubo“ aktiv an der Wasserrettung teilgenommen und treu die Rettungsdienste gefahren. Dafür danken wir ganz besonders herzlich. Wir werden unseren Freund Klaus Dierker stets in ehrender Erinnerung behalten. Wettfahrtvereinigung Steinhuder Meer Friedrich Göing Wolfgang Philippsen

Von |2016-11-16T23:29:31+01:0011.07.2016|Steinhuder Segler|
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